05. Februar 2020
Iran - Perspektiven für den Weltfrieden
Das Netzwerk Internationaler Kreis begrüßte Helene Rang (Geschäftsführende Vorständin, NUMOV / Nah- und Mittelost-Verein e.V.), die spannende Einblicke in die internationalen Beziehungen bot.
Helene Rang, Geschäftsführender Vorstand, NUMOV / Nah- und Mittelost- Verein e.V. Foto: Wirtschaftsrat

Nach einem spannenden Referat über die Historie des Irans und seine Nachbarstaaten im Nahen Osten, ging Helene Rang besonders auf die aktuellen Geschehnisse rund um den Tod des iranischen Generals Soleimani durch einen Raketenangriff des US-Militärs ein. Auf Seiten des Irans wurde um jeden Preis Vergeltung verlangt, wohingegen die USA weitere Sanktionen verhängen. Deshalb stellt sich auch die Frage, welche Auswirkung der Konflikt für Deutschland und andere europäische Länder haben werde. Besonders in Anbetracht der Möglichkeit, dass das Atomabkommen aufgekündigt werden könnte. Doch trotz extremer Sanktionen sei das gesellschaftliche miteinander im Iran vergleichsweise sehr fortschrittlich, beschreibt die Referentin. 

Weiter ging sie auf die Dynamik des Konflikts sowie wirtschafts- und gesellschaftspolitische Auswirkungen aus deutscher, europäischer und globaler Sicht ein. „Es wäre ein wichtiger Schritt für den Weltfrieden, dass sich die arabischen Länder einander annähern, so, wie es die europäischen Länder im vergangenen Jahrhundert geschafft haben“, betont Helene Rang. Während der angeregten Diskussion, moderiert durch Carola Paschola (Sprecherin des Netzwerks Internationaler Kreis), wurden auch Möglichkeiten der De- oder Eskalation der beiden Staaten thematisiert. 

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Landesgeschäftsführer
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