10. Juli 2017
Innovation meets Tradition
Die Sektion Rottweil/Tuttlingen auf höchsten Niveau
In Rottweil, der ältesten Stadt Baden-Württembergs, trifft Tradition auf Innovation. Derzeit entsteht ein neues Wahrzeichen des Fortschritts: thyssenkrupp Elevator baut seinen neuen und hochmodernen Aufzugtestturm mit einer Höhe von stolzen 247 Metern. Als höchster Turm Baden-Württembergs mit der höchsten Aussichtsplattform in ganz Deutschland hat er nicht nur immenses Potenzial als Touristenattraktion, sondern dient auch als weltweit einzigartige Innovationsschmiede.
"Innovation trifft Tradition" - Rottweils OB Ralf Broß über den Testturm in Rottweil (Foto: WR)

Für die Sektion Rottweil/Tuttlingen gab es einen Grund zum Feiern – und das im wahrsten Sinne des Wortes auf höchstem Niveau: Sektionssprecher Dr. Martin Leonhard verkündete die Auszeichnung als „Sektion des Jahres“ in Baden-Württemberg, was auf überdurchschnittlich großes und nachhaltiges Mitgliederwachstum in den letzten 3 Jahren und relevante wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen inklusive öffentlichkeitswirksamer Diskussionen zurückzuführen sei. Außerdem bedankte sich Dr. Leonhard bei einem der jüngsten Mitglieder der Sektion: HAPEKO Hanseatisches Personalkontor hatte den exklusiven Besuch auf dem Turm ermöglicht. Bernhard Einert, Geschäftsführender Gesellschafter der Hanseatische Personalkontor Baden-Württemberg GmbH, stellte das Unternehmen, das 2003 gegründet wurde und inzwischen über 20 Büros in Deutschland hat, vor.

 

Anschließend erläuterte Rottweils Oberbürgermeister Ralf Broß, wie es gelang, „den Turm nach Rottweil zu holen“ und welche Folgen dies für die Region hat. Das Fertigungswerk des Turms von ThyssenKrupp liegt in Neuhausen auf den Fildern, entsprechend sei im Umkreis nach einem passenden Platz gesucht worden. Ein großer Pluspunkt für Rottweil sei hier der Standort nahe der A81 und mit Anbindung an den Flughafen Zürich und den Flughafen Stuttgart gewesen, ebenso die Unterstützung der Stadt und des Gemeinderats. Um die Bürger von dem Projekt zu überzeugen, folgten Bürgerversammlungen und etliche Infoveranstaltungen und –broschüren.

Broß beleuchtete die vorrangig touristischen Effekte des Turms auf die Stadt Rottweil und seine Umgebung: ein positiveres Image und mehr und internationalere Gäste seien der Stadt sicher. Der vermehrte Tourismus wiederum trage zur Entwicklung der Infrastruktur bei und fungiere als Investitionsimpuls. Auch kommunalpolitische Effekte habe das Projekt Testturm auf die Region gehabt: die Bürgerbeteiligung bei diesem Projekt wertet Broß als einem Lernprozess für Bürger und Stadt.

 

In die technischen Raffinessen des Turms wurden die Teilnehmer von Alfons Bürk, dem Projektsteuerer für den Turm seitens ThyssenKrupp, eingeweiht: Von der neu entwickelten Hülle aus Glasfasergewebe mit einer Teflon Beschichtung zu dem MULTI-Aufzug im Inneren des Turms - dem ersten seillosen und horizontal fahrenden Aufzugs überhaupt – das Bauwerk steckt voller ausgefeilter Features. „Von innen nach außen gibt es Leben in dem Turm“, resümiert Bürk.

Impressionen Besuch auf dem thyssenkrupp Elevator Testturm
Spektakuläre Aussicht von oben (Foto: WR)
1 / 8