Energiepolitik

Deutschland hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis zum Jahre 2050 sollen rund 80 Prozent des Strom- und 50 Prozent des Wärmebedarfs der Bundesrepublik mit regenerativen Energien gedeckt werden. Gleichzeitig muss die Energieversorgung sicher und stabil bleiben. Das Problem: Abhängig von Wind- und Sonnenverhältnissen kann die Produktion Erneuerbarer Energien stark schwanken.

Die Energiewende stellt insbesondere den Standort Hamburg mit seiner starken Grundstoffindustrie (Stahl-, Kupfer- und Aluminiumwerke) vor große Herausforderungen. Eine stabile und preisgünstige Energieversorgung ist eine elementare Bedingung für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und letztlich der ganzen Stadt. Wichtige Fragen sind in diesem Zusammenhang:

 

  • Welche Chancen eröffnen sich für Hamburg durch den raschen Zubau Erneuerbarer Energien?

 

  • Wie kann es gelingen, ökologische und ökonomische Aspekte der Energieversorgung so zu vereinbaren, dass die energieintensive Industrie in Hamburg wettbewerbsfähig bleibt?

 

  • Welche Auswirkungen haben die europäische und die deutsche Gesetzgebung auf die künftige Energieversorgung der Stadt Hamburg?

 

Ziel der Landesfachkommission ist es, die Energiewende in der Metropolregion Hamburg kritisch-konstruktiv mit Handlungsempfehlungen zu begleiten, um das Jahrhundertprojekt in Zusammenarbeit mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Erfolg zu führen. Die Einhaltung des energiewirtschaftlichen Dreiklangs ist dabei ein zentrales Anliegen.

 

Schwerpunktthemen

  • Hamburg und seine Netzinfrastruktur

 

  • Hamburg als Standort Erneuerbarer Energien

 

  • Hamburg als Speichermetropole

 

  • Hamburg  als Standort energieintensiver Unternehmen

 

Erfolg

 

„Vier-Punkte-Papier zur Entwicklung der Hamburger Fernwärmeversorgung“: In der Ausarbeitung fordert die Kommission neben der strikten Einhaltung des energiewirtschaftlichen Dreiklangs, ideologiefrei zu prüfen, inwieweit die bei der industriellen Stromerzeugung im Kraftwerk Moorburg anfallende Wärme zur Fernwärmeversorgung Hamburgs genutzt werden könnte (PDF-Download)

Wirtschaftsrat Deutschland: Die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft
Vorsitz
Ulf Gehrckens
Ulf Gehrckens
Senior Vice President Corporate Energy & Climate Affairs
Aurubis AG
Kontakt
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Landesgeschäftsstelle
Colonnaden 25 / II. Stock
D-20354 Hamburg

Telefon: 040 / 30 38 10-49
Telefax: 040 / 30 38 10-59

lv-hh@wirtschaftsrat.de

 

Kommissionsberichte