Energie- und Industriepolitik

Hamburg ist einer der bedeutendsten und leistungsfähigsten Industriestandorte in Europa. Schiffbau, Flugzeug-bau, Stahl-, Kupfer- und Aluminiumwerke: Die Metropole an der Elbe zeichnet sich durch eine breit aufgestellte Industrie aus. Sie muss sich nicht nur in einem international hart um-kämpften Wettbewerbsumfeld immer wieder aufs Neue beweisen, sondern auch die Herausforderungen der mittlerweile dritten Energiewende innerhalb von nur elf Jahren meistern.

Die Energiewende fordert insbesondere den Standort Hamburg mit seiner starken Grundstoffindustrie (Stahl-, Kupfer- und Aluminiumwerke) heraus. Eine stabile und preisgünstige Energieversorgung ist eine elementare Bedingung für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und letztlich der ganzen Stadt. Wichtige Fragen sind in diesem Zusammenhang:

 

  • Welche Chancen eröffnen sich für Hamburg durch den raschen Zubau Erneuerbarer Energien?
  • Wie kann es gelingen, ökologische und ökonomische Aspekte der Energieversorgung so zu vereinbaren, dass die energieintensive Industrie in Hamburg wettbewerbsfähig bleibt?
  • Welche Auswirkungen haben die europäische und die deutsche Gesetzgebung auf die künftige Energieversorgung der Stadt Hamburg?

 

Ziel der Landesfachkommission ist es, den Industriestandort zu stärken und die Energiewende in der Metropolregion Hamburg kritisch-konstruktiv mit Handlungsempfehlungen zu begleiten, um das Jahrhundertprojekt in Zusammenarbeit mit Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Erfolg zu führen. Die Einhaltung des energiewirtschaftlichen Dreiklangs ist dabei ein zentrales Anliegen.

 

Schwerpunktthemen

  • Hamburg und seine Netzinfrastruktur
  • Hamburg als Standort Erneuerbarer Energien
  • Hamburg als Speichermetropole
  • Hamburg  als Standort energieintensiver Unternehmen

 

Erfolg

 

„Vier-Punkte-Papier zur Entwicklung der Hamburger Fernwärmeversorgung“: In der Ausarbeitung fordert die Kommission neben der strikten Einhaltung des energiewirtschaftlichen Dreiklangs, ideologiefrei zu prüfen, inwieweit die bei der industriellen Stromerzeugung im Kraftwerk Moorburg anfallende Wärme zur Fernwärmeversorgung Hamburgs genutzt werden könnte (PDF-Download)

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