30. Oktober 2017
Geringere Zahl an Feiertagen als Standortvorteil beibehalten
Der Landesverband Bremen des Wirtschaftsrates spricht sich entschieden gegen die Einführung eines weiteren jährlichen Feiertages aus

Bremen, 30.10.2017:  Der Wirtschaftsrat Landesverband Bremen sieht es als einen wichtigen norddeutschen und bremischen Standortvorteil, dass es in Bremen wie auch in den umliegenden Bundesländern im Vergleich zu Süddeutschland deutlich weniger gesetzliche Feiertage gibt. Gleichwohl begrüßt der kommissarische Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Jörg Müller-Arnecke, dass es in diesem Jubiläumsjahr der Reformation als Zeichen des historisch wichtigen Reformationsprozesses einen einmalig weiteren Feiertag gibt.

Diesen Reformationstag aber nun zukünftig als dauerhaften Feiertag gesetzlich festzulegen, dagegen spricht sich der Unternehmer Müller-Arnecke entschieden aus. Ein weiterer Feiertag gehe zu 100% zu Lasten der Wirtschaft, da sich weder der Staat noch Arbeitnehmer oder Beamte an den daraus resultierenden Kosten und Umsatzausfällen beteiligen. Die Forderung nach weiteren Feiertagen aus politischen Motiven seien Wählergeschenke,  die sich das Land Bremen aktuell nicht leisten könne, so die Meinung des Landesverbandes Bremen des Wirtschaftsrates.

 

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