02. Oktober 2014
Gegenwart und Zukunft des Natur- und Umweltparks Güstrow
Die Sektion Rostock zu Besuch im NUP
Foto: Christian Menzel

Die Idee für einen Tierpark in Güstrow wurde vom Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb geboren. 1959 ging ein Rundschreiben an alle Betriebsstätten und Oberförster sich am Nationalen Aufbauwerk zu beteiligen. Der Forst übernahm die Patenschaft und stellte ein Waldgebiet mit See bereit. Ein idealer Platz vor den Toren der Stadt mit günstiger Verkehrsanbindung und zahlreichen Wanderwegen. Bei der Planung und Gestaltung war man bestrebt, die natürlichen Gegebenheiten zu nutzen und die Eingriffe in die Natur so gering wie möglich zu halten. Eine Vorgabe, die auch im heutigen Natur- und Umweltpark (NUP) noch gilt. Mit wenigen einheimischen Tierarten und für damalige Verhältnisse großzügigen Gehegen, wollte man möglichst viele Menschen ansprechen. Am 3. Juli 1960 wurde der Tierpark Güstrow in städtischer Trägerschaft eröffnet. Das Konzept wurde neben der Haltung heimischen Wildes um exotische Tierarten erweitert. Bereits 1969 wird die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie den Schulen begonnen. Ab 1982 bildet die heimische Tierwelt wieder den Schwerpunkt in der Arbeit des Parks und es setzt eine völlig neue Entwicklung ein. 1985 erfolgte eine Erweiterung um 11,7 Hektar. Zu diesem Zeitpunkt besuchten den Park schon über 50 000 Gäste pro Jahr. Nach der Einheit Deutschlands wurden ein gemeinnütziger Förderverein (1990) und eine gemeinnützige GmbH (1992) als Träger gegründet. Konzeptionell war die Umwandlung des Tierparkes in einen über 200 Hektar großen Natur- und Umweltpark vorgesehen. Heute sind in der reizvollen Flusslandschaft der Nebel Naturtierpark, Umweltbildungs- und Naturschutzzentrum sowie Tourismushighlight nachhaltig mit einander vereint. Innovative Zukunftsprojekte sorgen für wachsende Besucherzahlen. Der Park wird zur Zeit von über 150 000 Gästen aus ganz Deutschland, mit steigender Tendenz, besucht.    


Mit dem Tourismus Modellvorhaben „Gigantum – Mecklenburg/Vorpommern wird wilder“ im Natur- und Umweltpark Güstrow sollen die Besucherzahlen weiter steigen. 

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Landesgeschäftsführer
Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
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