03. Dezember 2015
Fortgesetzter Irrweg der EZB erhöht gewaltige Risiken
Wolfgang Steiger in der FAZ: Billiges Zentralbankgeld kann kein Ersatz für Reformpolitik sein

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. kritisiert die erneute Ausweitung des Wertpapierkaufprogramms. „Billiges Zentralbankgeld kann kein Ersatz für Reformpolitik sein“, mahnte Generalsekretär Wolfgang Steiger in der FAZ. „Die Politik in den Krisenländern nutzt die gekaufte Zeit nicht für die nötigen Strukturreformen.“

Wolfgang Steiger in einer Pressemitteilung weiter: „Aus dem ursprünglichen Ansatz, Zeit für die Politik für Strukturreformen zu kaufen, ist ein Programm zur Finanzierung eines Weiter-so in der Politik geworden. Der Sündenfall wurde spätestens im März 2015 begangen. Seitdem kauft die EZB monatlich für 60 Mrd. € Wertpapiere mit dem Ziel, die Deflationsgefahr zu bekämpfen. Das ist nichts anderes als rosarot angemalte Eurobonds".


„Es ist längst nicht mehr hinnehmbar, dass die Politik ihrer Verantwortung nicht nachkommt, sondern diese auf die Notenbank schiebt. Statt den Märkten eilig immer neues Geld zu versprechen, muss die Notenbank endlich ihren Feuerwehranzug ausziehen“, forderte Wolfgang Steiger. 

 

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