12. September 2016
Wirtschaftsrat Landesverband Bremen: Forschungsausgaben deutlich intensivieren
Landesvorsitzende Imke Wilberg: Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung hinken hinterher

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V., Landesverband Bremen, fordert die Landesregierung zu mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung auf. „Die Innovationskraft unserer Wirtschaft ist die Voraussetzung für Wohlstand. Hier hinken wir hinter anderen Bundesländern hinterher“, sagt Landesvorsitzende Imke Wilberg.

 

Laut einer aktuellen Studie des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft schafft es Bremen nicht, das Ziel der Bundesregierung und der EU zu erreichen, die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung auf 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern.

 

In Baden-Württemberg wenden allein die Unternehmen einen Betrag von 3,8 Prozent der regionalen Wirtschaftsleistung für Forschung und Entwicklung auf. Zusammen mit den entsprechenden steuerfinanzierten Aktivitäten von Hochschulen und staatlichen Instituten ergibt sich eine Gesamtquote von 4,8 Prozent.

In Bremen  hingegen machen die Gesamtausgaben nur knapp 2,7 Prozent der regionalen Wirtschaftsleistung aus.

 

Imke Wilberg sieht erheblichen Nachholbedarf: „Bremen muss in den kommenden Jahren stärker zu einer Wissens- und Gründergesellschaft werden, um die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts zu gewährleisten. Ein immer höherer Anteil der Wertschöpfung entfällt auf Wirtschaftsbranchen, die durch besonders hohe Wissensintensität gekennzeichnet sind. Die Forschungspolitik muss sich darauf konzentrieren, hoch qualifizierte Beschäftigte zu gewinnen, das geistige Eigentum unbürokratischer abzusichern sowie die innovationspolitischen Rahmenbedingungen insgesamt zu verbessern. Denn höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung und damit die Grundlage für wirtschaftspolitische Erfolge sind allemal sinnvoller als zusätzliche Sozialausgaben.“

 

Kontakt

 

Dr. Barbara Rodewald (Landesgeschäftsführerin)


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