30. Oktober 2017
Falsche Weichenstellungen bei der Rente müssen in Jamaika-Bündnis auf den Prüfstand
Wolfgang Steiger: Rente mit 63 verstärkt Fachkräftemangel immer weiter

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. sieht in einem Jamaika-Bündnis die große Chance, das SPD-Projekt „Rente mit 63“ zu beerdigen. Der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, unterstützt den CDU-Politiker Jens Spahn nachdrücklich und erklärt: „Die 2014 auf Druck der Sozialdemokraten eingeführte Rente mit 63 ist eine gefährliche Fehlsteuerung in Zeiten einer alternden Bevölkerung. Es darf auch nicht vergessen werden, dass die Rente mit 63 die Glaubwürdigkeit Deutschlands in Europa beeinträchtigt und die Bewältigung der europäischen Staatsschulden- und Strukturkrise erschwert.“

Ältere Arbeitnehmer würden in Zeiten der Bevölkerungsalterung mehr denn je gebraucht. „Der Fachkräftemangel entwickelt sich zu Deutschlands Wachstumshindernis Nr. 1, es sei denn, wir steuern entschlossen gegen. Umso dringender gehört die anachronistische „Rente mit 63“ abgeschafft, die rund ein Viertel jedes Jahrgangs vorzeitig in den Ruhestand treibt“, so Wolfgang Steiger weiter. „Nach großen Rentengeschenken der letzten Legislaturperiode darf es neue Ausgaben, die die junge Generation überstrapazieren und unweigerlich Schulden nach sich ziehen, nicht geben.“

Der Schlüssel zu auskömmlichen Renten für die Älteren ohne Überlast für die Jungen liege in der Verlängerung der Lebensarbeitszeit und der Bindung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung. „Wir müssen uns ehrlich machen. Bei immer weniger Beitragszahlern und steigender Rentenbezugsdauer müssen die Menschen in Zukunft auch über das 67. Lebensjahr hinaus arbeiten.“

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