17. November 2010
Europasymposion EU-Stabilitätskultur
Strikte Haushaltsdisziplin und stabile Finanzmärkte: Eckpfeiler einer neuen EU-Stabilitätskultur
Impressionen
Dr. Ansgar Tietmeyer, Vorsitzender des Wirtschaftsrates Brüssel; Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bank AG; Prof. Dr. Kurt J. Lauk, Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V.; Prof. Dr. Norbert Winkeljohann, Sprecher des Vorstandes PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (v.l.n.r.)
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Europa steht am Scheideweg. Die Finanz- und die Schuldenkrise haben die Europäische Union vor gewaltige Herausforderungen gestellt. Nur durch einen Paradigmenwechsel zu mehr Nachhaltigkeit in den öffentlichen Finanzen kann das Abrutschen in eine Schuldenunion verhindert werden. Gleichzeitig gilt es, einen zuverlässigen Ordnungsrahmen für die EU-Finanzmärkte zu schaffen, der Stabilität gewährleistet, ohne die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Finanzinstitute zu gefährden.

Der Europäische Union kommt bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen bei der Finanzmarktregulierung sowie bei deren Gestaltung eine Schlüsselrolle zu. Vor diesem Hintergrund benötigen wir dringender denn je einen konstruktiven und verlässlichen Dialog zwischen Wirtschaft und Politik auf europäischer Ebene. Mit dem gemeinsamen Europasymposion "Strikte Haushaltsdisziplin und stabile Finanzmärkte: Eckpfeiler einer neuen EU-Stabilitätskultur" des Wirtschaftsrates mit der Bundesfachkommission Europäische Wirtschafts- und Währungspolitik ist es dem  Wirtschaftsrat Brüssel gelungen, ein kraftvolles Signal für eine nachhaltige und wirtschaftlich zukunftsgerichtete Entwicklung der Europäische Union zu setzen.

 

Gemeinsam mit Michel Barnier, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, Dr. Olli Rehn, EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung, Dr. Jörg Asmussen, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen Dr. Josef Ackermann, Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bank AG sowie weiteren hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, wurden Lösungsansätze erörtert, wie die Europäische Union auf den Stabilitätspfad zurückkehren kann.