25. Februar 2022
"Es ist noch Luft nach oben und die Wirtschaft ist gefordert"
Wirtschaftsrat diskutiert über Zukunft der THM-Außenstelle Limburg.

Limburg (HPS). – „Bei der Außenstelle der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Limburg ist noch Luft nach oben.  Hier ist jetzt insbesondere auch die heimische Wirtschaft gefordert“, betonte der Limburger Bürgermeister Dr. Marius Hahn bei einer Gesprächsrunde der Sektion Limburg-Weilburg des Wirtschaftsrates Hessen. Sektionssprecher Klaus Rohletter sagte die Unterstützung der Sektion bei der Gewinnung von Studierenden zu: „Wir wollen mit unserem Netzwerk mithelfen und die Zahl der eingeschriebenen Studenten um jährlich 10 Erstsemester steigern, um so das gesteckte Ziel von bis zu 100 eingeschriebenen Studierenden zu erreichen.“

 

Dabei wollen die über 30 Mitglieder der Sektion Limburg-Weilburg mit der THM, der Stadt Limburg, dem Landkreis Limburg-Weilburg sowie den Schulen und der regionalen IHK zusammenarbeiten. Die Unternehmen, Schulen sowie die jungen Menschen und deren Eltern müssen noch mehr für das duale Ausbildungsangebot der THM interessiert werden.

 

An der Gesprächsrunde nahmen neben Prof. Dr. Fabian Tjon von der THM und dem Geschäftsführer des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien - StudiumPlus e.V., Christian Schreier, auch IHK-Präsident Ulrich Heep und IHK-Geschäftsführerin Monika Sommer sowie die beiden Landtagsabgeordneten Marion Schardt-Sauer (FDP) und Andreas Hofmeister (CDU) teil. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Joachim Heidersdorf.

 

Die THM-Außenstelle in Limburg besteht seit 2016. Die Stadt Limburg fördert die Außenstelle mit jährlich 70.000 €; der Landkreis Limburg mit 20.000 €. IHK-Präsident Ulrich Heep verwies darauf, dass bereits 71 heimische Unternehmen am StudiumPlus-Programm der Hochschule in Limburg mitwirken. Aktuell sind 33 Studierende an der Außenstelle Limburg eingeschrieben. Die Zahl der Studenten verringerte sich in den beiden Corona-Jahren merklich.

 

Großes Ziel der THM-Außenstelle ist es, die klugen Köpfe in der Region zu halten und den Unternehmen so Fachkräfte garantieren zu können. Olivia Groborz, eine der ersten Absolventinnen des dualen Hochschulstudiums in Limburg, schilderte die Finanzierbarkeit des Studiums und des Alltags sowie das Leben und Arbeiten im vertrauten Umfeld als die großen Vorteile eines dualen Studiums in ihrer Heimat. Gefragt sind in Limburg besonders die Studiengänge Maschinenbau, Elektrotechnik, Betriebswirtschaft, Mittelstandsmanagement, aber auch auf die Digitalisierung und die Künstliche Intelligenz kann die THM mit dem Studiengang „Future Skills und Innovation“ Antworten geben. 

 

Der Wirtschaftsrat Sektion Limburg-Weilburg plant in diesem Jahr, so Sektionssprecher Klaus Rohletter, noch drei weitere Veranstaltungen - in Limburg zum Thema „Gewerbegebiete im Landkreis und ihre Bedeutung“; in Weilburg zum Thema „Stadtentwicklung“ und in Bad Camberg zum Thema „Nachbar Rhein-Main-Gebiet“.

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Andreas Hohmann
Landesgeschäftsführer
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