24. Oktober 2011
Entwicklung des Güterverkehrs in Sachsen-Anhalt
Logistik braucht Vernetzung von Schiene, Straße und Wasser
"Die Umsetzung des Lückenschlusses der A14 ist dringend erforderlich. Dies ist ein wichtiger Meilenstein zur Erschließung des Norden von Sachsen-Anhalt. Damit erhält Deutschland eine entscheidende Nord-Südverbindung im Osten des Landes. Logistik braucht schnelle und zuverlässige Verbindungen!“, sagte Markus Valerius, Sprecher der Sektion Halle.

„Neben dem Lückenschluss der A14,“ so Sven Köcke, Leiter Marketing und Vertrieb der Finsterwalder Transport und Logistik GmbH, „fehlt die A143 als Ostumfahrung von Halle. Derzeit verursacht die fehlende Ostumfahrung und die Umweltzone mit einem Durchfahrverbot für Lkw enorme Umwege. Wir fordern weiterhin die Anbindung des Hafens Halle an die Elbe sowie die Fertigstellung der Osttangente HES in Halle. Dies sind drei Verkehrsprojekte die auf den letzten Metern ins Stocken geraten sind."

Minister Thomas Webel legte Wert auf die Feststellung: „Sachsen-Anhalt hat in den vergangenen Jahren viel Wert auf den Ausbau der Infrastruktur gelegt. Als Land halten wir an den Zusagen des Bundes zum weiteren Infrastrukturausbau in Sachsen-Anhalt fest. Dazu zählt neben den erwähnten Projekten auch die Zugbildungsanlage in Halle. Immerhin werden 78 Prozent des Güteraufkommens in Deutschland auf der Straße transportiert. Die Zugbildungsanlage kann die Kapazitäten der Bahn im Güterverkehr erheblich steigern. Logistik braucht die Vernetzung von Schiene Straße und Wasser.“

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Landesgeschäftsführer

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