09. Mai 2011
„Energiewende ohne konsequenten Netzausbau nicht realisierbar“
Zu diesem Schluss kommt der Wirtschaftsrat Niedersachsen. „Ohne eine neue Energieinfrastruktur ist die vorgesehene Energiewende nicht möglich. Das gilt insbesondere für das Land Niedersachsen“, so Daniel Waschow, Sprecher der neugegründeten Landesfachkommission Energie & Umwelt des Wirtschaftsrates Niedersachsen.

Nur eine Beschleunigung des Netzausbaus könne den absehbaren enormen Zuwachs der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien überhaupt bewältigen und Standortnachteile für Niedersachsen vermeiden.

In ihrem Positionspapier zu „Netzstabilität und Netzausbau in Niedersachsen“ zeigt die Landesfachkommission Maßnahmen für einen zügigen Ausbau der Stromnetze auf. Dringend erforderlich sei beispielsweise die Schaffung einer Stromverbindung von Nord- nach Süddeutschland, allein schon aus Gründen der Versorgungssicherheit. Ebenso dringend geboten seien Maßnahmen zur Verfahrensbeschleunigung wie etwa der Regelverzicht auf selbstständige Raumordnungsverfahren. Angesichts der vielen gesellschaftlichen Blockaden gegen den Ausbau von Stromnetzen müsse vor allem auch eine Akzeptanzoffensive zur Einbindung der Bevölkerung frühzeitig in Angriff genommen werden.

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