30. August 2013
"Energiewende ist Schicksalsfrage"
Bochumer Wirtschaftsrat im Gespräch mit Ingrid Fischbach MdB
Wirtschaftlich gehe es Deutschland derzeit ausgezeichnet, stellte das Mitglied des Bundestages und des Bundesvorstandes der CDU Deutschland, Ingrid Fischbach, bei einem Gedankenaustausch mit der Sektion Bochum des Wirtschaftsrates der CDU e.V. fest. Die Rahmenbedingungen seien gut und trotz der Krise in den südlichen Euro-Ländern werde Deutschland auf Wachstumskurs bleiben. Dies sei auch ein Ergebnis der ausgezeichneten Politik der Bundesregierung, unterstrich die Bundestagsabgeordnete.
v.l.n.r.: Detlef Behn; Wolfgang Summerer, Mitglied des Sektionsvorstandes; Ingrid Fischbach MdB; Rainer Lohmann, Mitglied des Sektionsvorstandes (Foto: Wirtschaftsrat)

Allein die Entlastungen bei den Arbeitslosenbeiträgen hätten eine Ersparnis für die Unternehmen in Milliardenhöhe bedeutet. Aber auch beim Bürokratieabbau sei die CDU-geführte Bundesregierung ein gutes Stück weitergekommen. Die CDU-Bundespolitikerin versprach den Mitgliedern des Wirtschaftsrates der CDU e.V. dieses Anliegen auch in den nächsten Jahren weiter voranzubringen. 


Im Zusammenspiel von guten Rahmenbedingungen sei die Zahl der Arbeitssuchenden auf einem niedrigen Niveau. Immer ältere Erwerbstätige würden nun länger in ihren Berufen tätig sein als noch vor einigen Jahren. Die Jugendarbeitslosigkeit sei im europäischen Vergleich sehr niedrig. Damit dieser Erfolgskurs weiter gehalten werden könne, habe die Regierungskoalition deutlich mehr in Bildung investiert. Zugleich habe man sich auf den mühevollen Weg begeben, den Bundeshaushalt nachhaltige zu sanieren. Für 2014 sei ein fast ausgeglichener Haushalt vorgesehen und 2015 solle erstmals seit Jahrzehnten wieder ein Haushalt mit einer schwarzen Null aufgestellt werden, hob Fischbach hervor. 


In der intensiven Diskussion betonte der frisch gewählte Sprecher der Sektion Bochum, Detlef Behn, ,,dass aus Sicht des Wirtschaftsrates die Energiewende ein Erfolgsmodell werde müsse. Die ganze industrialisierte Welt schaue sich diesen Transformationsprozess an." "Wenn es die Deutschen nicht schaffen, dann schafft es niemand“, sei nach Behn eine gängige Auffassung im Ausland. Energie müsse sicher und bezahlbar bleiben, sonst drohe Deindustrialisierung und Wohlstandsverlust ungeahnten Ausmaßes. „Die Energiewende wird somit zur Schicksalsfrage.“