10. Oktober 2014
Energie-Union muss Wettbewerbsfähigkeit stärken
Bundesfachkommission Energiepolitik tagt in Brüssel

Um die deutsche und die EU-Strategien im Bereich Energie- und Klimapolitik  stärker zu  verzahnen, tagte die Bundesfachkommission Energiepolitik unter dem Vorsitz von Dr. Johannes Lambertz diese Woche im Gebäude der EU-Kommission in Brüssel. Gemeinsam mit Günther Oettinger, Vizepräsident der Europäischen Kommission für Energie, Herbert Reul MdEP, Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, und Carsten Pillath, Generaldirektor, Generalsekretariat des Rates der Europäischen Union, wurden notwendige Weichenstellungen für verlässliche Rahmenbedingungen in der Energie- und Klimapolitik bis 2030 beraten.

Vorsitzender der BFK Energiepolitik Dr. Johannes Lambertz, Kommissionsvizepräsident Günther Oettinger, Bundesgeschäftsführer Dr. Rainer Gerding


Der amtierende Vizepräsident Günther Oettinger erläuterte die Zielvorgaben für eine europäische Energie-Union: Ziel müsse die schnelle Vollendung des Energiebinnenmarktes und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sein. Sie dürfe dagegen keine Einkaufsgemeinschaft für Einheitspreise darstellen und sich nicht gegen Drittstaaten richten. 28 verschiedenen Energiesysteme in den Mitgliedstaaten und noch zahlreiche, unabgestimmte Energiewendepläne in Deutschland erschwerten die Zusammenarbeit.

Lambertz stellte heraus, dass der Wirtschaftsrat sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetze, in Deutschland regionale Egoismen zu verhindern und die Energiepolitik schrittweise zu europäisieren. Zugleich hielt er fest: „Wir benötigen in Europa einen starken Kommissar mit marktwirtschaftlichem Sachverstand. Daher freuen wir uns, dass Günther Oettinger auch weiterhin in Brüssel an der Spitze aktiv bleibt. “

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