13. September 2016
Dr. Kurt W. Liedtke spricht zu Unternehmertum, Werten und Verantwortung
Vorstellung der Robert Bosch Stiftung
Persönlicher Austausch: Liedtke im Gespräch mit Unternehmern (Foto: Wirtschaftsrat)

Stuttgart. „Stiften bedeutet nicht schenken. Stiften bedeutet etwas erbauen, etwas erschaffen.“ Diese Worte prägen die Arbeit der Robert Bosch Stiftung, das verdeutlichte Dr. Liedtke, Kuratoriumsvorsitzender derselben, in seinem Vortrag vor knapp 40 Unternehmer/innen in der Stuttgarter Boerse.

Dr. Kurt W. Liedtke (Foto: Wirtschaftsrat)

Bevor er auf die Schwerpunkte der Robert Bosch Stiftung einging, gab Liedtke einen Überblick über die Stiftungslandschaft und -aktivitäten in Deutschland. Liedtke betonte den Stellenwert der Stiftungsarbeit für die Gesellschaft und zitierte aus Robert Boschs Testament: "Meine Absicht geht dahin, neben der Linderung von allerhand Not vor allem auf die Hebung der sittlichen, gesundheitlichen und geistigen Kräfte des Volkes hinzuwirken."

Stv. Landesvorsitzender Marco Henry V. Neumueller dankte Liedtke für einen "kurzweiligen Vortrag und einer Themenvielfalt wie in einem bunten Blumenstrauß". (Foto: WIrtschaftsrat)

Vom Industriellen Robert Bosch schon 1961 ins Leben gerufen, verfügt die RBSG, so ihr Kürzel, heute über einen Buchwert von mehr als 5,1 Milliarden Euro und hat seit Gründung etwa 1,4 Mrd. Euro für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt. Finanziert wird die Stiftung rein durch die Gewinne der Robert Bosch GmbH. Die Arbeitsfelder sind neben Gesundheit und Wissenschaft auch Gesellschaft, Bildung und Völkerverständigung. Insbesondere die letztgenannten Punkte besorgen Liedtke: „Wir sind bedrückt über den Zustand Europas – vor wie nach dem Brexit.“

 

So gelte es künftig insbesondere in diesem Punkt die Aktivitäten auszubauen.