21. November 2021
"Digitalministerium in Berlin ist unverzichtbar"

„Berlin braucht unbedingt ein Digitalministerium, in dem alle Kompetenzen gebündelt werden, damit ein zügiger Ausbau des Glasfasernetzes sowie aller digitalen Leistungen erfolgen kann“, darin waren sich Hessens Staatsministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, die Sektion Limburg-Weilburg des Wirtschaftsrates und Vertreter des heimischen Wirtschaftslebens sowie der Kommunalpolitik einig. Die Sektion Limburg-Weilburg des Wirt-schaftsrates hatte zu einem fachlichen Austausch nach Limburg eingeladen. Einig waren sich die Teilnehmer auch, dass das Land Hessen und der Landkreis Limburg-Weilburg vorbildlich bei der Schaffung eines flächendeckenden Glasfasernetzes unterwegs sind. Die Bündelung der Zuständigkeiten und der Ausbau digitaler Leistungen machen sich bereits spürbar bemerkbar. Bis 2030 soll, so Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, die komplette digitale Infrastruktur in Hessen stehen. Hessen sei stolz, so die Ministerin weiter, dass binnen zwei Jahren alle Schulen an Netz gehen konnten. „Mobilfunk, Breitband und Regulierung gehören in eine Hand, in eine Zuständigkeit, das hat sich bewährt“, betonte Prof. Dr. Kristina Sinemus.Im Landkreis Limburg-Weilburg können 95 % der Haushalte bereits digitale Angebote nutzen. Nahezu alle Schulen sowie die Krankenhäuser sind am Glasfasernetz angeschlossen, aktuell läuft die Schaffung eines Glasfasernetzes in 48 Gewerbegebieten mit 700 Unternehmen. Auch der eigenwirtschaftliche Ausbau des Glasfasernetzes ist gestartet mit dem Ziel, binnen der nächsten Jahre alle Haushalte anschließen zu können. Selbst für Aussiedlerhöfe wird eine Lösung erarbeitet. „Gemeinsames Wollen führt bei uns zum Erfolg“, betonte Martin Rudersdorf, Beauftragter Breitbandausbau des Landkreises Limburg-Weilburg.Bei dem Forum präsentierten Piero Irrera (Regionalleiter Mitte, Deutsche GigaNetz GmbH) und Thorsten Seifner (Technischer Leiter der Teliko GmbH) die Angebote und Leistungen ihrer Unternehmen auf dem Weg zur digitalen Welt.Zu der Veranstaltung des Wirtschaftsrates konnte Sektionssprecher Klaus Rohletter in der Limburger Stadthalle neben den Referenten und den Vertretern der Wirtschaft auch Bürgermeister aus dem Landkreis Limburg-Weilburg begrüßen. „Mit Ungeduld kommen wir weiter, wir bleiben an der Digitalisierung in allen Bereichen unseres Lebens dran“, skizzierte Klaus Rohletter die Position des Wirtschaftsrates. Die Sektion Limburg-Weilburg zählt aktuell 29 Mitglieder. (HPS)

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