17. Juli 2018
Diesel-Fahrverbote nehmen Auto-Besitzer in Haftung
Wolfgang Steiger in der Rheinischen Post, Kölnischer Rundschau und weiteren Regionalzeitungen

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. stellte in der Samstagsausgabe der Rheinischen Post und weiteren Regionalzeitungen Diesel-Fahrverbote als Lösung für die Bekämpfung der hohen Feinstaubbelastungen in den Städten in Frage. Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates betont dazu: „Ob der Verkehr tatsächlich der große Verursacher schlechter Stadtluft ist, kann bisher nicht nachgewiesen werden. In Berlin etwa hat selbst der rot-rot-grüne Senat dieser Tage einräumen müssen, dass in der Millionenmetropole nur vier Prozent der Feinstaubbelastung auf direkte Fahrzeugemissionen zurückgehen, 15 Prozent entstehen durch Aufwirbelungen, und letztere werden übrigens auch von Elektroautos erzeugt.“ Ferner bedeuten Fahrverbote die Enteignung von Pendlern, Handwerkern und Lieferanten, die damit unverschuldet in Haftung genommen werden. Alternativen zu Fahrverboten gibt es ausreichend viele. Angefangen von einfachen Maßnahmen, wie zum Beispiel intelligente Verkehrsleitsysteme bis hin zu dringend notwendigen Investitionen in den ÖPNV und regulatorische Erleichterungen für innovative Stadtlogistikkonzepte.

Die Erhebungsmethode weist zudem erhebliche Mängel auf. Während in anderen europäischen Ländern die Messstationen einige Meter von der Straße entfernt stehen, befinden sie sich in Deutschland direkt an der Fahrbahn. Außerdem sind Schadstoffmessungen hier immer nur Punktmessungen. Messergebnisse betreffen stets nur das unmittelbare Umfeld der Messstation, nicht etwa die Umgebung. Der generelle Aussagewert einer solchen Messung ist insofern begrenzt. 

Lesen Sie den ganzen Artikel in der Online-Ausgabe der Rheinischen Post.

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