21. November 2011
"Die Verkehrspolitik in der Region ist eine Katastrophe"
Sektion Rems-Murr des Wirtschaftsrates diskutiert mit lokalen Abgeordneten
"Wir haben wichtige Themen, die wir mit unseren Landtagsabgeordneten besprechen werden." Mit diesen Worten begrüßte Ulrich Schatz, Sprecher der Sektion Rems-Murr, die Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsrates. "Wir haben am 27. November 2011 eine spannende Abstimmung und wir können nicht weitere 5 Jahre diskutieren und auf eine Entscheidung warten."
v.l.n.r.: Claus Paal MdL, Ulrich Schatz, Wilfried Klenk MdL, Matthias Pröfrock MdL

In ihren Eingangsstatements verdeutlichten die Abgeordneten die aktuelle politische Lage im Land. Wilfried Klenk MdL hob die Bedeutung der weiteren verkehrlichen Erschließung der Region hervor, die aber unter der aktuellen grün-roten Regierung nicht zu erwarten sei: "Jetzt haben wir in Baden-Württemberg einen Verkehrsminister, der will gar keine neuen Straßen, er ist sogar angetreten, das größte Schienenprojekt des Jahrhunderts zu stürzen." Claus Paal warnte vor der Ideologie, die in den Reden der regierenden Parteien durchblinkten: „Und das in einem Land wie Baden-Württemberg, wo es die Wirtschaft sicherlich nicht verdient hat, gegängelt zu werden." Weiter mahnte er: "Eines müssen wir aus der Schuldenkrise lernen: Schulden machen abhängig!" Die grün-rote Regierung sei dagegen weit davon entfernt, tatsächlich Schulden abzubauen. Matthias Pröfrock MdL betonte, er sei froh vor dem Wirtschaftsrat zu sprechen, da dieser gerade jetzt eine wichtige Rolle einnehme: „Wir brauchen Sie als Transmissionsriemen zwischen Wirtschaft und Politik."

 

Die Diskussion war angeregt und lebhaft. Aufgegriffen wurde Themen wie Verkehrspolitik, dazu Ulrich Schatz: "Die Verkehrspolitik in der Region ist eine Katastrophe." Hierin waren sich alle Anwesenden einig. Auch um die Entwicklung der Energiepreise sorgten sich die anwesenden Unternehmer. Ebenfalls thematisiert wurde die Öffentlichkeitsarbeit der CDU, die zu wenig sichtbar sei, und die Frage nach qualifiziertem Personal in der Politik. In seiner Schlussbemerkung unterstrich Ulrich Schatz: "Es fehlt an Persönlichkeiten mit Charisma. 100 Gute sind keine fünf Spitzenleute. Wir brauchen die fünf Spitzenleute, die auch rhetorisch gewandt sind."