24. Juni 2019
5. Deutsch-Russischer Kieler Woche-Empfang über den Dächern von Kiel
Deutsch-Russische Partnerschaften
Zum fünften Mal hat der Wirtschaftsrat in Kiel zum deutsch-russischen Empfang hoch über der Kieler Förde in die Räumlichkeiten der Kanzlei Wiegert & Partner eingeladen, wo gleich eine ganze Reihe unterschiedlicher Fäden Raum erhielten, diese weiterzuspinnen.
Russische Ehrengäste zur Kieler Woche auf Einladung des Wirtschaftsrates zu Gast im Hause der Kanzlei Wiegert & Partner mit (2.v.l.) Generalkonsul Andreij Sharashkin / Foto: Wirtschaftsrat

Ehrengast war diesmal Dimitrii Aleksandrovich Pekurovskii, der erste stellvertretende Vor-sitzender der russischen Land jugend, der mit seiner Frau Elina Pekurovskaya, aus Moskau angereist war, die dort als Vorsitzende der Geographischen Vereinigung Russlands wirkt. Dieser Besuch hat seine Wurzeln in der Begegnung mit dem Jungen Wirtschaftsrat Schleswig-Holstein, der im Jahr 2017 nach Moskau gereist war, auch um dort mit den Russen über einen gemeinsamen Agrar-Accelerator zu sprechen. Die beiden Ehrengäste wurden diesmal auch von Katrin Muus, Vorsitzende Bund der Deutschen Landjugend e.V., Hanna Kühl, Landesvor-sitzende der Landjugend Schleswig-Holstein e.V., und Lars Kuhlmann, Geschäftsführer der Landjugend Schleswig- Holstein e.V., einen Tag lang fachkundig begleitet.

Als weiterer besonderer Gast auf dem Empfang, der in Reaktion auf die Ausladung der russischen Flotte vor fünf Jahren einberufen worden war, erschien der neue Generalkonsul aus Hamburg, der damit an die Tradition seines Vorgängers anknüpfte. Zudem hatte Hans-Friedrich Möller, Vorsitzender der Deutsch-Russischen Gesellschaft Kiel, eine kleine Dele-gation von der Friedensstiftung aus Kaliningrad mitgebracht, der Partnerregion Schleswig-Holsteins.

Leider nicht zur Kieler Woche geschafft hatte es dagegen eine Delegation aus Woronesch, die unter anderem auf Einladung des Wirtschaftsrates zum Gegenbesuch der Delegationsreise aus dem Frühjahr eingeladen worden war, allerdings aufgrund „technischer Schwierigkeiten“ in der Deutschen Botschaft in Moskau mit mehreren tausend Anderen kein Visum erhielten. Glücklicherweise konnte diese Reise dann nachgeholt werden, so daß man hier mit Unterstützung des Bauernverbandes SH und der landwirtschaftlichen Fachhochschule in Rendsburg ein Know-how-Transfer zur dualen Ausbildung in der Landwirtschaft absolvieren konnte./BZ