21. September 2011
Der VfB – Ein Stuttgarter Wirtschaftsunternehmen
Der Fan hält seinem Verein die Treue und so strömten 250 Teilnehmer in die Mercedes-Benz Arena, wo SWR1 Moderatorin Petra Klein auf dem Podium ihre „hochkarätigen Gesprächspartner in der modernen Atmosphäre der neuen Soccer Lounge“ begrüßte: Den Fragen stellten sich Gerd E. Mäuser, neuer Präsident des VfB Stuttgart 1893 e.V.; Ulrich Ruf, Vorstand, Fredi Bobic, Direktor Sport; Rainer Mutschler, Geschäftsführer VfB Stuttgart Marketing GmbH und Jochen Röttger-mann, ebenfalls Geschäftsführer. In seinem Grußwort betonte Joachim Rudolf, Sprecher der Sektion Stuttgart: „Der VfB Stuttgart ist nicht nur unser Fußballverein, sondern ein hervor-ragendes Wirtschaftsunternehmen. Der Mehrwert in Zahlen ist für die Region von großer Bedeutung. Wir können uns glücklich schätzen, einen Bundesligisten der Top Five zu haben, der so hervorragend aufgestellt ist. Als echte Fans fiebern wir schließlich leidenschaftlich mit unse-rem Verein mit.“

„Unsere neue Trutzburg ist schon eine Wucht. Das merkt man besonders, wenn die Cannstatter Kurve in Jubel ausbricht und alle mitreißt.“, beschreibt Rainer Mutschler die Stimmung im neuen Stadion. Auf die Frage nach der Gemeinsamkeit eines Profi-Fußballvereins mit einem Wirtschaftsunternehmen antwortete Gerd E. Mäuser, ehemals Manager bei Porsche: „Leute arbeiten gemeinsam an einem Ziel, das ist die Gemeinsamkeit. Im Profi-Fußball muss ich mir dazu die Frage stellen, wie ich 25 Menschen dazu bekommen, jede Woche so verbunden zu sein, dass sie erfolgreich spielen und gleichzeitig muss ich es schaffen, wirtschaftlich erfolgreich zu sein.“ Dabei laste auf den Spielern durch das große öffentliche Interesse ein immenser Druck.

 

Nach einer schweren Saison für den VfB, in der er in der Rückrunde erfolgreich um den Klassenerhalt gekämpft hat, freut es den Fan zu hören, wenn Fredi Bobic bekräftigt: „Wir wollen einen offensiven Fußballstil verkörpern und unsere Basis aus den eigenen Reihen rekrutieren. Wir glauben an unsere Nachwuchsspieler.“ Wie bei einem Unternehmen, das in Schieflage gerät war vom VfB-Management in der letzten Saison in besonderem Maße die Fähigkeit gefordert, die Mannschaft immer wieder aufs Neue zu motivieren und voranzutreiben. Der daraus resultierende Erfolg freut alle Mitglieder und Gäste des Wirtschaftsrates. Schließlich gilt auch in diesem Kreise: „Die Fußballbundesliga ist des Deutschen liebstes Kind.“, wie Jochen Röttgermann zu Recht erklärt. Auf Einkaufstour wird der VfB Stuttgart aber wohl erst einmal nicht gehen, wenn man die Worte des Vorstands, Ulrich Ruf, richtig interpretiert: „Für uns gilt, was auch für die schwäbische Hausfrau gilt: wir können nicht mehr ausgeben, als wir einnehmen.“

 

Joachim Rudolf bekundete abschließend seinen Dank und zeigte sich erfreut, dass der bis auf den letzten Platz gefüllte Saal dies mit anhaltendem Beifall erwiderte. „Wir haben ihre Offenheit und die Einblicke in das Wirtschaftsunternehmen VfB Stuttgart erfreut vernommen. Der Wirtschafts-rat ist stolz auf diesen tollen Verein, den wir hier in Stuttgart haben.“

Kontakt

 

Bernhard Feßler

Landesgeschäftsführer

 

Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Landesverband Baden-Württemberg

 

Tel.: 07 11/83 88 74 - 0

Fax: 07 11/83 88 74 - 20

 

b.fessler@wirtschaftsrat.de