04. April 2017
"Das Ziel ist das Einzahlen auf die Idee der Sozialen Marktwirtschaft"
Roundtable der Sektion Calw / Freudenstadt mit Landesgeschäftsführer Daniel Imhäuser
Ein reger Gedankenaustausch zwischen Studierenden der Hochschule Calw, Unternehmern aus der Region und dem Wirtschaftsrat – das war das Ziel dieser Veranstaltung. Wo steht der Wirtschaftsrat momentan? Was sind die Ziele für dieses Jahr? Welche Anregungen gibt es von Seiten der Mitglieder?
Prof. Dr. Andreas König stellt die SRH Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw vor (Foto: WR)

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Sprecherin der Sektion Calw / Freudenstadt, Julia Alice Selzer-Bleich, ergriff Prof. Dr. Andreas König, Hochschulleiter der SRH Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw, das Wort. Seine Hochschule lebt von der Zusammenarbeit mit Verbänden. Denn diese ermöglichen den Einblick in die Arbeitswelt von heute und morgen – durch die Zusammenarbeit kann sich die Hochschule daran orientieren und mit ihrem neuen Konzept den Hochschul-Absolventen einen besseren Einstieg ins Berufsleben ermöglichen.

Daniel Imhäuser gibt einen Input für die Diskussion zwischen Studenten, Unternehmern und dem Wirtschaftsrat (Foto: WR)

Einer dieser Verbände ist der Wirtschaftsrat. Landesgeschäftsführer Daniel Imhäuser erläuterte zunächst den Aufbau des Wirtschaftsrats auf Landesebene: Der Landesverband Baden-Württemberg ist in 27 Sektionen gegliedert, die sich jeweils durch ihren eigenen Vorstand mit Sprecher/in organisieren. Ziel der Arbeit der einzelnen Sektionen sei „das Einzahlen auf die Idee der sozialen Marktwirtschaft“, so Imhäuser. Dies funktioniere umso besser, je mehr Mitglieder erreicht werden. Baden-Württemberg steht mit 2500 Mitgliedern an der Spitze der Landesverbände. Außerdem ging Imhäuser auf die verschiedenen Landesfachkommissionen des Wirtschaftsrats ein, so zum Beispiel auf die LFK zum Thema Familienunternehmen.

Die anwesenden Studenten berichteten, dass es für sie besonders wichtig sei, Einblicke zu bekommen und herauszufinden, in welchen Bereichen sie sich einbringen können. Daher lautete auch der Appell an den Wirtschaftsrat, sich mit Bildungsinstitutionen zu vernetzen. Im Laufe der Diskussion wurde die Vernetzung zwischen dem Wirtschaftsrat, Studenten und Unternehmen als „wichtige Symbiose“ beschrieben.