22. März 2017
Cyber Crime und Social Engineering
Die Gefahren von "crime as a service" und wie man sich davor schützen kann
Die Mitglieder der Sektion Main-Kinzig des Wirtschaftsrates Hessen trafen Ronny Wolf, Specialist Cash Services Projects der Commerzbank AG, um sich über das Aufstreben der Cyberkriminalität und des Social Engineering auszutauschen.

Viele Unternehmen verstehen Cyberkriminalität noch nicht als akute Bedrohung und organisiertes Geschäft. Kriminelle wählen heute, neben Phishing und Banking-Malware, weitere Wege. Sie greifen Unternehmen mittels Social Engineering an – also durch geschickte Ansprache und Manipulation von Mitarbeitern, um so beispielsweise betrügerische Zahlungen auszulösen. Gleichzeitig ist es dennoch wichtig, die Angst der Digitalisierung entgegenzuwirken. Das Empfinden, dass beispielsweise Online-Banking unsicher sei, ist ein Trugschluss, da der Betrug bei Papieren um 20 Mal höher sei, als beim Online-Banking. 

Umso wichtiger ist es, die Mitarbeiter für dieses Thema zu sensibilisieren und zu schulen. Unternehmensinterne Prozesse mit Risiken müssen identifiziert und kontrolliert werden – insbesondere im Zahlungsverkehr. Mögliche Ansatzpunkte zur Abwendung solcher Gefahren sind das Einbinden der Personalabteilung, da Stammdaten in einem besonderen Maße geschützt werden müssen. Auch eine gute Beziehung zu den Hausbanken der Unternehmen ist essentiell, um Betrugsfällen schnell entgegen zu wirken. 

Kontakt
Michael Dillmann
Landesgeschäftsführer
Wirtschaftsrat der CDU e.V. - Landesverband Hessen
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