15. November 2016
Bundesverkehrswegeplan: Verbesserung für die Region
Lücking-Michel MdB vor Wirtschaftsrat Bonn/Rhein-Sieg
v.l.n.r. Jochen Müller, Claudia Lücking-Michel MdB, Eldach-Christian Herfeldt, Nikolaus Reeder (Foto: Wirtschaftsrat)

Der Bundesverkehrswegeplan siehe erhebliche Verbesserungen für die Region Bonn/Rhein-Sieg vor, erklärte die Bonner Bundestagsabgeordnete Claudia Lücking-Michel bei einem Gedankenaustausch mit den Mitgliedern des Wirtschaftsrates.

 

Zum einen werde die so genannte Nordtangente, der geplante Neubau der A 553, die Rheinbrücke Köln-Godorf/Niederkassel/Wesseling, in die Kategorie „vordringlicher Bedarf“ hochgestuft. „Das ist ein echter Erfolg. Für dieses Vorhaben habe ich mich persönlich mit meinen CDU-Kollegen der Region eingesetzt. Denn diese zusätzliche vierte Rheinquerung würde die Verkehrssituation deutlich entspannen und die Autobahnkreuze Köln-West, Köln-Süd, Köln Gremberg sowie das Autobahndreieck Köln-Heumar spürbar entlasten“, betonte Lücking-Michel.

Auch der dreispurige Ausbau der A565 von Bonn/Hardberg bis Kreuz Bonn/Nord sei im neuen Bundesverkehrswegeplan in die Kategorie „vordringlicher Bedarf“ hochgestuft worden. „Die Bewertung „vordringlicher Bedarf“ heißt, dass das Projekt nach fachlicher Bewertung verkehrspolitisch sehr wichtig ist. Die Projekte mit dieser Bewertung sollen in der Laufzeit des Bundesverkehrswegeplanes bis 2030 umgesetzt oder mindestens begonnen werden“, erläuterte die Parlamentarierin.

Ebenso werde der geplante sechs- bzw. achtspurige Ausbau der A 59 zwischen Kreuz Bonn-Nordost (Höhe Nordbrücke) bis zum Autobahndreieck Sankt Augustin (Abfahrt zur A 560) Verbesserung des Verkehrsflusses beitragen.