17. Oktober 2012
Bundesumweltminister Peter Altmaier im Gespräch mit hochkarätigen Vertretern des Wirtschaftsrates
v.l.n.r. Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates; Dr. Wolfgang Große Entrup, Vorsitzender der Bundesfachkommission Umweltpolitik; Peter Altmaier MdB, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit; Dr. Johannes Lambertz, Vorsitzender der Bundesfachkommission Energiepolitik; Prof. Dr. Kurt J. Lauk, Präsident des Wirtschaftsrates

Der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Peter Altmaier MdB, traf auf Einladung des Wirtschaftsrates mit Spitzenvertretern der Industrie sowie Energie- und Immobilienwirtschaft zusammen. Im Mittelpunkt des mehrstündigen Treffens standen die wichtigsten Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende.

Eine Weltklasse-Industrie wie es sie in Deutschland gibt, benötigt ein Weltklasse-Projektmanagement für die Sicherstellung der Energieversorgung. Das zu schaffen wird der Maßstab für den Erfolg der Energiepolitik in Deutschland sein. Die Zukunft der Energiewende steht und fällt mit der Integration erneuerbarer Energien in ein Gesamtsystem unter marktwirtschaftlichen Bedingungen. Hierzu notwendig ist eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) möglichst noch in dieser Legislatur.

 

Gleichzeitig muss die deutsche Energiepolitik in einem europäischen Gesamtkonzept verzahnt und umgesetzt werden. Aber auch die zweite Säule der Energiewende, die Steigerung der Energieeffizienz, muss dringend gestärkt werden, um die Energiewende zum Erfolg zu führen. Das Industrieland Deutschland braucht zudem eine Rohstoff- und Ressourcenpolitik, die wettbewerbs- und zukunftsfähig ausgestaltet ist.

Die Mitgliedsunternehmen des Wirtschaftsrates gaben dem Bundesumweltminister ihre Forderungen mit auf den Weg:

 

  • Wachstumstreiber Energiewende: Nur mit starker Industrie und Marktwirtschaft!
  • EEG fit machen für die Energiewende: Marktintegration statt Dauersubventionen für „produce and forget“!
  • Aufholstrategie für den Ausbau der Stromnetze: Zubau erneuerbarer Energien synchronisieren, Bundesfachplanung umsetzen und Planfeststellungskompetenz auf den Bund verlagern!
  • Masterplan Offshore-Windenergie: Planungssicherheit stärken und Investitionsblockaden lösen!
  • Gemeinschaftswerk Energiewende: Europaweite Koordination statt preistreibender Kleinstaaterei!
  • Chancen für Energieeffizienz nutzen: Ordnungsrecht und Dauersubventionen vermeiden!
  • Wettbewerb bei der Wertstofferfassung: Keine Monopolstellungen kommunaler oder privater Unternehmen!

 

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