26. November 2014
Bildungskonferenz
"Wandel in der Arbeitswelt - Wandel in der Bildung"
Die Bereitschaft, ein Leben lang zu lernen und mehr Bezug zur Praxis hieß das Resümee der Veranstaltung im Bautzener BEST WESTERN PLUS Hotel.

Die Sprecherin der Landesfachkommission Bildungspolitik, Petra Meißner, begrüßte in Bautzen die Anwesenden und beglückwünschte das neu gewählte Vorstandsteam der Sektion mit Ellen Haufe als Sektionssprecherin.

 

Nach einer einleitenden thematischen Einführung durch Petra Meißner, widmete sich Tinko Fritsche-Treffkorn, Direktor der Geschäftsleitung der DPFA-Schulen Görlitz, Inhalten und Zielstellungen der aktuellen und zukünftigen Bildung im Rahmen seines Impulsvortrags. Er sieht aufbauend auf einem grundlegenden breiten Allgemeinwissen die Aneignung persönlicher und sozialer Kompetenzen als primäres Ziel der Bildung. Bereits die frühkindliche Erziehung sollte die Erfordernisse der späteren Arbeitswelt berücksichtigen. Lehrer und Erzieher müsen so ausgestattet sein, dass sie den neuen Ansprüchen an die Bildungsinhalte mit Bezug zur Praxis in der Arbeitswelt genügen.

Foto: Wirtschaftsrat

In der anschließenden, lebhaften Diskussion sprachen sich zahlreiche Anwesende für eine stärkere Ausrichtung der Bildung auf die praktische Anwendung aus. Bildung hat neben der Wissensvermittlung auch Motivation und Lust zum lebenslangen Lernen zu wecken. Das sollte mit einem noch stärkeren Einsatz digitaler Lehr-, und Lernmittel und mit einem engeren Bezug der schulischen Bildung zur Arbeitswelt erfolgen. Mittelständische Unternehmen werden  zukünftig hoch qualifizierte Arbeitnehmer benötigen. Auch solche Berufe in der Pflege und der Dienstleistung, die derzeit oft wenig wertgeschätzt sind, werden an gesellschaftlicher Bedeutung und Akzeptanz gewinnen müssen. Diesem Anspruch müssen die Inhalte der schulischen  und  der Aus- und Weiterbildung gerecht werden.


Zusammenfassend, so Petra Meißner zum Ende der Veranstaltung, bleibt festzuhalten, dass:


1.    Eltern, Lehrer und Wirtschaftsvertreter sich noch enger vernetzen müssen
2.    die Lehrer selbst mehr in die Wirtschaftsunternehmen ihrer Regionen gehen, um zum einen die regionale Wirtschaft kennen zu lernen und zum anderen diese dann auch anschaulich den Schülern näher zu bringen   
3.    positive Beispiele publik gemacht und der Erfahrungsaustausch verstärkt wird
4.    der Erziehungsauftrag wieder mehr in den Vordergrund der Schulen rückt
5.    das Thema Wertschätzung eine größere Rolle spielt und
6.    die Potentiale und Stärken bei den Schülern mehr entwickelt werden.

VIP-Lounge Exklusiv für Mitglieder
Den Vortrag, sowie die Präsentation von Herrn Tinko Fritsche-Treffkorn, können Mitglieder in der VIP-Lounge exklusiv herunterladen.

 

Kontakt

Peter Michael Münnich
Landesgeschäftsführer
 
Landesverband Sachsen
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