18. November 2016
Bedeutung der Digitalisierung für die Luftfahrtindustrie am Beispiel N3 Engine Overhaul Services in Thüringen
Digitalisierung mehr als nur Breitbandversorgung und Industrie 4.0
Wirtschaft und Politik diskutieren digitale Trends und benennen Chancen sowie Handlungsbedarfe
Foto Karsten Seifert: Gruppenbild während der Betriebsbesichtigung bei N3 in Arnstadt

Die Digitalisierung greift zunehmend und in nahezu allen Aktionsfeldern von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Raum und wird Leben und Zusammenleben verändern. Nun gelte es für die Akteure, diesen Prozess zu einem Gewinn für den Einzelnen ebenso wie für einen Wettbewerbsvorteil für die Standorte und Regionen von Kommune bis europäischem Kontinent auszugestalten. Flexibilität, Reaktionsvermögen und Reaktionswille bilden die Erfolgsfaktoren. Damit hätte nach der Einschätzung von LEG-Sprecher Andreas Krey die Thüringer Wirtschaft zumindest nach ihren mittelständischen Betriebsgrößen und ihrer Branchenvielfalt die besten Voraussetzungen.

 

Eine Einstimmung auf das Thema gab N3-Geshäftsführer Alexander Stern in seinen Ausführungen zur „Bedeutung der Digitalisierung für die Luftfahrtindustrie am Beispiel N3 Engine Overhaul Services in Thüringen“. So stünden beispielsweise Datenanalyse, Maschinenüberwachung und Datenintegration als Felder der Industrie 4.0 erst am Anfang ihrer umfassenden Einsätze und Möglichkeiten, dagegen bei Kommunikation und insbesondere im Qualitätsmanagement sei der Einsatz inzwischen gängige Praxis in der Breite.

 

Der sich anschließenden Podiumsdiskussion und den Fragen des Moderators Mark Hauptmann MdB, Abgeordneter der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, stellten sich Alexander Stern, Geschäftsführer der N3 Engine Overhaul Services GmbH & Co. KG, Dr. Mario Voigt MdL, Sprecher für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Dietmar Ratzsch, Geschäftsführer der Jena-Optronik GmbH, Andreas Krey, Sprecher der Geschäftsführung der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH und Hartmuth Röser, Abteilungsleiter International / Innovation und Umwelt der Industrie-und Handelskammer Südthüringen vor etwa 45 Unternehmern und Gästen der Sektion Westthüringen im Wirtschaftsrat Deutschland. Deutlich wurde, dass die Politik die Rahmenbedingungen insbesondere für eine Rechts- und Anwendungssicherheit schaffen sollte.

 

Die abschließende Betriebsführung gewährte umfassende Einblicke in den modernen Großbetrieb, dessen etwa 600 Mitarbeiter an Flugzeugtriebwerken die turnusmäßigen Instandsetzungen ausführen.

Foto Karsten Seifert: Auditorium währen der Keynote von Alexander Stern
Foto Karsten Seifert: v.l.n.r. Alexander Stern, Mark Hauptmann, Andreas Krey, Dr. Mario Voigt, Dietmar Ratzsch, Hartmuth Röser
Kontakt
Andreas Elm von Liebschwitz
Landesgeschäftsführer
Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Thüringen
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