13. Juni 2017
Air Berlin: Unternehmerisches Risiko nicht auf Staat abwälzen
Absage des Wirtschaftsrates auf Staatshilfe erzielt breites Medienecho

Der Wirtschaftsrat der CDU e. V. positioniert heute unter anderem in der Stuttgarter Zeitung, der Badischen Zeitung, WELT online, ZEIT online sowie mehreren Nachrichtenagenturen zu den von der Fluggesellschaft Air Berlin beantragten Bürgschaften durch den Bund. Mit Blick auf die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft lehnt der Wirtschaftsrat Staatshilfen in diesem Fall ab und fordert gleiche Bedingungen für alle Unternehmen. „Wir halten nichts davon, unternehmerische Fehler mit Steuergeldern auszubügeln. Während der im Taunus, im Allgäu oder im Vogtland ansässige Familienunternehmer für seine Entscheidungen haftet, tritt bei Kapitalgesellschaften mit internationaler Beteiligung - hier sogar noch durch ein Staatsunternehmen - der Bundesadler auf den Plan. Das kann und darf nicht unsere Vorstellung von Sozialer Marktwirtschaft sein“, betont Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

„Es ist auch eine Frage der Gerechtigkeit, verantwortlich mit Steuergeldern umzugehen. Steuergelder sind nicht dazu da, strauchelnde Unternehmen zu stützen und Investoren Geschäfte schmackhaft zu machen“, sagt Wolfgang Steiger. „Um seine Arbeitsplätze langfristig zu sichern, braucht Air Berlin keine Bürgschaft, sondern ein wirtschaftlich tragbares Konzept.“

 

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