28. September 2015
Aachen - ein Wirtschaftsstandort mit viel Potential
Sabine Verheyen MdEP im Gespräch mit dem Aachener Wirtschaftsrat
v.l.n.r. Herbert Prömper, Sabine Verheyen MdEP, Dr. Hans-Dieter Jostarndt (Foto: Wirtschaftsrat)

Die Bedingungen für Unternehmen in Aachen seien hervorragend, hob Sabine Verheyen, CDU-Politikerin und Abgeordnete des Europaparlaments, bei einem Mittagsgespräch der Sektion Aachen des Wirtschaftsrates der CDU e.V. hervor. Vor allem die guten Verkehrsanbindungen, die Nähe zu den großen Häfen Rotterdam und Antwerpen, die ausgezeichnete Lehr- und Forschungslandschaft sowie die geographische Lage Aachens im Herzen Europas machten die Stadt zu einem attraktiven Standort. Allerdings dürfe sich Aachen angesichts des internationalen Wettbewerbs nicht auf diesen guten Rahmenbedingungen ausruhen.


Sektionssprecher Dr. Hans-Dieter Jostarndt sprach sich dafür aus, das Profil Aachens regional sowie international weiter zu schärfen. „Es geht darum, Unternehmen, Menschen mit innovativen Ideen und Fachkräfte von der Attraktivität Aachens zu begeistern.“ In diesem Zusammenhang seien Investitionen in die Infrastruktur, in Schulen und nicht zuletzt in kulturelle Angebote unerlässlich. Verheyen fügte hinzu: „Für die Wettbewerbsfähigkeit Aachens wird entscheidend sein, vorhandene Fachkräfte zu binden und für den Wirtschaftsstandort Aachen zu gewinnen.“ 


Außerdem plädierte Verheyen dafür, den Wissenschaftsstandort Aachen zu stärken. Als positives Beispiel nannte die Politikerin das Campus-Projekt der RWTH-Aachen. Auf diese Weise werde der Forschungsstandort erheblich aufgewertet. Darüber hinaus entfache die Verzahnung von Unternehmen und Hochschule wichtige Innovationskraft, wodurch neue Arbeitsplätze auf hohem Niveau im Großraum Aachen entstünden.