31. Januar 2019
Wirtschaftsrat zu Dieselfahrverboten: Kein weiterer hysterischer Aktionismus
Dr. Stephan Kern: Volkswirtschaftlicher Schaden durch Fahrverbote ist immens
Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. Sektion Mainz/Rheinhessen fordert ein sofortiges Moratorium für Diesel-Fahrverbote, nachdem ernsthafte wissenschaftliche Zweifel an den Grenzwerten laut wurden.

„Die Vorbehalte an den bestehenden Grenzwerten für Feinstaub und Stickoxide werden immer größer. Solange keine wissenschaftliche Neubewertung der Grenzwerte vorgenommen wurde, sollten Diesel-Fahrverbote in Mainz - soweit juristisch noch möglich - ausgesetzt und keine weiteren Fahrverbote beschlossen werden“, fordert Sektionssprecher Dr. Stephan Kern. Die Lösung liegt nicht im hysterischen Aktionismus, sondern in einer besonnenen Strategie, welche die Folgen für alle Beteiligten mit einschließt“, mahnt Dr. Kern. 


Bisher fehlte es der Debatte an Weitsicht und Objektivität, wie nun auch die veröffentlichten Zweifel an den Grenzwerten zeigen. „Voreilige Verbote tragen wenig zur Luftreinhaltung bei und richten sich gegen die Menschen, die dieses Land mit ihren Steuern und Sozialabgaben finanzieren: Pendler, Handwerksmeister oder die Logistiker, die Supermärkte beliefern, Internetbestellungen oder Baumaterial ausliefern und enteignen Millionen von Verbrauchern, deren Fahrzeuge massiv an Wert verlören“, kritisiert der Dr. Kern weiter. „Es kann nicht im Sinne der Politik sein, diese Menschen zu verprellen.“

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