25. Mai 2018
Klimaschutz kann nur im internationalen Schulterschluss gelingen
Wolfgang Steiger im Interview mit dem Online-Portal finanzen.de

Im Interview mit dem Online-Portal finanzen.de warnt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, vor einem überstürzten Kohleausstieg. Entscheidend sei eine dauerhaft stabile und bezahlbare Energieversorgung. „Das Ziel der Bundesregierung ist es, die bisherige Stromwende zu einer sektorenübergreifenden Energiewende zu machen. Oberste Leitlinie muss dabei sein, CO2 zu den geringsten Kosten für Bürger und Wirtschaft einzusparen. Das gelingt aber nicht, wenn wir mit einem überzogenen Klimaschutzplan 2050 mit Zielen und Zeitpfaden operieren, die durch staatliche Planung vorgegeben werden“, erklärt Wolfgang Steiger.

Stattdessen solle die Bundesregierung einen verlässlichen, marktwirtschaftlichen und technologieoffenen Rahmen setzen, damit sich die besten und effizientesten Lösungen zur Einsparung von CO2 durchsetzen können. „Nur so können wir bei der Energiewende mit Investitionen und Innovationen voranschreiten und nur so werden uns andere Länder folgen. Weitere staatliche Eingriffe im Alleingang machen uns nicht zum Vorreiter, sondern führen den Energie- und Industriestandort Deutschland in eine Sackgasse“, warnt Wolfgang Steiger.

 

Lesen Sie das gesamte Interview hier in unserem Presseecho.

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