08. November 2017
Jamaika-Bündnis muss Fehlentscheidungen bei der Rente korrigieren
Wirtschaftsrat positioniert in Westdeutscher Allgemeinen Zeitung, Hamburger Abendblatt und Berliner Morgenpost

Während der Jamaika-Verhandlungen appelliert der Wirtschaftsrat an die Sondierer, die falschen Weichenstellungen der Großen Koalition bei der Rente richtig zu stellen. In den Zeitungen der Funke Medien Gruppe gegenüber (u.a. Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Hamburger Abendblatt und Berliner Morgenpost) weißt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, darauf hin, „dass vor allem Facharbeiter von der Rente mit 63 Gebrauch machen“. Dies sei in einer Zeit, in der dringend Fachkräfte gesucht werden, eine kontraproduktive Entwicklung und schädlich für die Betriebe. „Das einstige SPD-Wahlgeschenk muss auslaufen.“

Zudem seien die Kosten der Frühverrentung horrend. Laut Bundesarbeitsministerium zahlen die Beitragszahler jährlich drei Milliarden Euro mehr. „Über 225.000 Versicherte haben allein im Jahr 2016 die abschlagsfreie Rente mit 63 in Anspruch genommen. Das ist ein Anteil von 29 Prozent an allen Verrentungen wegen Alters in diesem Jahr. Bei den männlichen Neurentnern war es sogar ein Anteil von 34 Prozent, der sich abschlagsfrei in den Vorruhestand verabschiedete. Das hat für Betriebe und Beitragszahler schmerzhafte Folgen“, mahnt Wolfgang Steiger. „In einer Zeit, in der die Bevölkerung immer älter wird, kann der Schlüssel zu auskömmlichen Renten ohne finanzielle Überforderung für die Jungen nur in der Verlängerung der Lebensarbeitszeit und der Bindung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung liegen.“

 

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