10. März 2017
Wirtschaftsrat präsentiert auf Klausurtagung Konzept für wettbewerbsfähigen, verlässlichen und innovativen EU-Energiemarkt der Zukunft
Breites Medienecho im Handelsblatt und in Rheinischer Post

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert anlässlich seiner 15. Klausurtagung zur Energie- und Umweltpolitik eine konsequente Kurskorrektur in der nationalen Energiepolitik. Zum Auftakt der Veranstaltung warnte Wolfgang Steiger in einem Gastkommentar im Handelsblatt vor einer inkonsistenten Energie- und Klimaschutzpolitik. "Neueste Umfragen zeigen, dass ein Drittel der Industrieunternehmen die Auswirkungen der Energiewende auf ihre Wettbewerbsfähigkeit negativ bewertet. Gleichzeitig sinken die Kohlendioxidemissionen in Deutschland nicht", mahnte Wolfgang Steiger. 

Gegenüber der Rheinischen Post betonte Wolfgang Steiger „Deutschland hat sich mit seinen überambitionierten, unabgestimmten Zielen in der Energie- und Klimapolitik in eine schwierige Lage manövriert. Angesichts explodierender Kosten für Wirtschaft und Bürger, ist die neue Bundesregierung gefordert, eine marktwirtschaftliche und europäische Neuausrichtung der Energie- und Klimapolitik umzusetzen." 

 

Im Rahmen der 15. Klausurtagung Energie- und Umweltpolitik beraten heute unter anderem Miguel Arias Cañete, EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie, The Rt Hon Greg Clark MP Minister für Wirtschaft, Energie und Infrastruktur, Großbritannien, Dr. Reinhold Mitterlehner, Vizekanzler und Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Österreich sowie Peter Altmaier MdB, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben mit den Spitzen der deutschen und europäischen Industrie- und Energiewirtschaft die richtigen Weichenstellungen für einen starken Energie- und Industriestandort.

 

Wie ein wettbewerbsfähiger, verlässlicher und innovativer EU-Energiemarkt 2030 ausgestaltet werden muss, hat der Wirtschaftsrat der CDU e.V. im Rahmen des „European Energy Lab 2030“ mit zahlreichen Energieexperten und herausragenden Persönlichkeiten diskutiert. Die hier erarbeiteten Kernforderungen untermauern den enormen Reformbedarf in der Energie- und Klimapolitik: Stärkung des europäischen Emissionshandel, Steigerung der Flexibilität durch marktwirtschaftliche, technologieneutrale Anreize, Förderung von innovativen, digitalen Lösungen und Ausbau grenzüberschreitender Netze.

 

Die im Rahmen des „European Energy Lab 2030“ erarbeiteten Konzepte werden bei der 15. Klausurtagung Energie- und Umweltpolitik offiziell an EU-Kommissar Miguel Arias Canete übergeben. 

 

 

Weiterführende Informationen:

 

Presseecho Handelsblatt

Presseecho Rheinische Post

Energylab 2030

 

 

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