06. März 2017
Deutschland braucht die Bundes-Blockchain
Marcus Ewald: Wenn wir nicht handeln, werden die Schweiz, das Silicon Valley, China oder Australien den Ton angeben

Der Junge Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert heute in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine bundesweite Einführung der Blockchain-Technologie, eine neuartige Form von Datenbanken, die finanzielle Transaktionen betrugssicher machen soll. "Ob in Unternehmen oder Behörden: Die Verwaltung der Zukunft wird auf Blockchain basieren", erklärt Marcus Ewald, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrates. "Wenn Deutschland schnell handelt, spielen wir in zehn Jahren bei der nächsten Welle der globalen Digitalisierung vorne mit. Wenn wir nicht handeln, werden die Schweiz, das Silicon Valley, China oder Australien den Ton angeben."

In seinem Positionspapier fordert der Junge Wirtschaftsrat die Bundesregierung dazu auf, Standards für die Softwarequalität in der Blockchain zu setzen und geltende Vertragsstandards auf die Regulierung der neuen Technologie zu übertragen. "Smarte Regulierung muss schnell, nachvollziehbar und einzelfallbezogen sein. Nur dann kann sich Deutschland im globalen digitalen Wettbewerb der Standorte behaupten. Die Technologie, die das möglich macht, heißt Blockchain. Wenn Deutschland sich als erstes großes Land bewegt, wird Deutschland auch die größten Früchte ernten."

 

Hier können Sie das Blockchain-Positionspapier des Jungen Wirtschaftsrates einsehen.


Lesen Sie den Artikel in der heutigen FAZ auf Seite 18.

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