26. Januar 2017
Frankfurt hat das Zeug zur neuen europäischen Finanzcity
Gastkommentar von Wolfgang Steiger in der Börsenzeitung

Der Wirtschaftsrat der CDU e. V. fordert heute in einem Gastbeitrag in der Börsenzeitung alle relevanten Akteure dazu auf, sich für einen starken Finanzplatz Frankfurt einzusetzen und die Herausforderungen und Chancen des Brexits entschlossen anzunehmen. "Der Brexit wird die tektonischen Platten auf den Finanzmärkten verschieben. Es ist schwer vorstellbar, dass Handel, Abwicklung und Verwahrung von in Euro denominierten Wertpapieren außerhalb der EU eine Zukunft haben", erklärt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. Trotzdem werde London ein sehr bedeutender Finanzplatz bleiben: "Ein Teil des Geschäfts wird jedoch aus der City abwandern und sich eine neue Heimat suchen. Das kann eine große Chance für Deutschland sein, wenn wir sie ergreifen!"

Entscheidend sei, dass sich Deutschland, allen voran seine Vertreter in Europa, die Bundesregierung, die hessische Landesregierung, aber auch die Wirtschaft, mit Leidenschaft für einen Finanzplatz Frankfurt einsetzt und Politik und Wirtschaft einen offenen Dialog führt. "Zweifellos sprechen viele Fakten für einen starken Finanzplatz Frankfurt: Dort ist das Tor zur größten Volkswirtschaft Europas und zugleich das europäische Zentrum für Regulierung und der Sitz der Europäischen Zentralbank sowie mit dem größten Internetknoten der Welt auch der digitale Hotspot", so Wolfgang Steiger. Die Mainmetropole besteche zudem durch ihre gute Erreichbarkeit in der Mitte Europas und die hervorragende Verfügbarkeit an Arbeitskräften. "Alle für den Finanzplatz Frankfurt relevanten Akteure sollten deshalb ein deutliches Signal setzen, dass sie die Herausforderungen und Chancen des Brexits entschlossen annehmen."

 

Lesen Sie hier den vollständigen Gastbeitrag von Wolfgang Steiger in der Börsenzeitung.

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