22. Oktober 2015
Wolfgang Steiger in der „Zeit“ und im Handelsblatt zur Flüchtlingskrise
„Bewährtes muss auf den Prüfstand – Asylverfahren effizienter und einfacher gestalten“

Der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Wolfgang Steiger, fordert in der „Zeit“ und im Handelsblatt konkrete Maßnahmen, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen. „Wir werden nicht alle Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integrieren können, sondern nur die, die eine ausreichende Qualifikation mitbringen“, mahnte Steiger in der „Zeit“. 

Gegenüber dem Handelsblatt forderte Wolfgang Steiger: „Wir müssen die wachsende, auch teilweise diffuse Verunsicherung in der Bevölkerung sehr ernst nehmen und aufnehmen. Schönreden helfe nicht weiter. Stattdessen müssen konkrete Maßnahmen ergriffen werden, um die Krise zu bewältigen. Die Flüchtlingskrise bietet jetzt die Chance, effizienter zu werden“. Die Verwaltungsdienstleistungen müssen schneller digitalisiert und die IT-Systeme der beteiligten Bundes- und Landesbehörden besser vernetzt werden. Auch die Vorrangprüfung für Einheimische bei der Arbeitsplatzvergabe gehört vereinfacht. 

 

Über die Integrationsfähigkeit des Landes müsse abseits der tagesaktuellen Hektik in einem Integrationsrat ernsthaft gesprochen werden. Des Weiteren sprach sich Wolfgang Steiger für konsequentere Maßnahmen für Asylbewerber aus, die nicht vor Krieg und Verfolgung fliehen. Hohe Hürden gegen Missbrauch des Asylsystems und Offenheit gegenüber ausgebildeten Menschen schließen einander nicht aus. „Wir müssen die aktuelle Asyldebatte von einer langfristigen Zuwanderungsstrategie entkoppeln und eine gezielte Anwerbepolitik für Fachkräfte entwickeln“, so Wolfgang Steiger. 

 

Weiterführende Informationen:

 

Vollständiger "Zeit"-Artikel 

 

Positionspapier Bürokratieabbau - Flüchtlingsströme nutzen und Bewährtes neu denken

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