23. Juli 2013
Schnelle Hilfe und handeln mit Weitsicht
Fordert der Wirtschaftsrat zum Besuch der Kanzlerin in der von der Elbeflut besonders betroffenen Region entlang des gebrochenen Deichs in Fischbeck (Sachsen-Anhalt)
Bereits am 16.07.2013 fand in Magdeburg die erste Tagung der Arbeitsgruppe „Flutprävention Elbe und Nebenflüsse“ des Wirtschaftsrates statt, an welcher Unternehmer aus allen elbanliegenden Bundesländern teilgenommen haben.

Einigkeit herrschte bei den Teilnehmern der Veranstaltung, dass eine wirksame Flutprävention, gekoppelt an einen Notfallplan, die einzige Möglichkeit darstelle, die schweren wirtschaftlichen und sozialen Folgen einer Flut wie 2013 und 2002 nachhaltig zu reduzieren oder künftig größtenteils zu vermeiden. Nun gelte es, einen bundesländerübergreifenden Fahrplan zu erstellen, um diese weitere Verbesserungen der Zusammenarbeit von Unter- und Oberliegern der Elbe im Bereich Flutprävention unbedingt zu erreichen, so der Initiator der Arbeitsgruppe, Gollan-Müller, komm. Sprecher der Sektion Dresden des Wirtschaftsrates, zum Besuch der Kanzlerin.


Als Ergebnis der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe des Wirtschaftsrates bleibt festzuhalten, so Gollan-Müller, dass die Zusammenarbeit mit der Tschechischen Republik im Bereich Flutbekämpfung und vor allem Flutprävention  hier unbedingt auszubauen sei, um weitere Retentions- und Polderflächen von der Quelle bis zur Mündung abgestimmt zu entwickeln und eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren bei Flutpräventionsbauwerken Ziel  der sich damit beschäftigenden Gesetzgebung sein müsse.

 

Kontakt
Peter Michael Münnich Landesgeschäftsführer
Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Sachsen
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