15. Februar 2011
Wirtschaftsrat fordert Behördenzuschnitt mit Vernunft
Im Vorfeld der Bürgerschaftswahl am 20. Februar in Hamburg fordert der Wirtschaftsrat einen wohlüberlegten Zuschnitt der Behörden.

Matthias Leutke, Landesvorsitzender: „Als Europäische Umwelthauptstadt sollte Hamburg mit gutem Beispiel vorangehen und seine Schwerpunkte deutlich nach außen dokumentieren. Dazu brauchen wir eine Politik aus einem Guss und kein Stückwerk durch Kompetenzgerangel. Bereiche, in denen die Hansestadt in den nächsten Jahren die entscheidenden Weichen für Hamburgs Zukunft als Wirtschaftsstandort stellen kann, müssen in der Behörde für Wirtschaft und Arbeit vereint werden. Dazu gehören Verkehr und Infrastruktur ebenso wie IT und Medien sowie die Wachstumsbranche Erneuerbare Energien.“

Insbesondere wenn es darum gehe, sich im nationalen und internationalen Standortwettbewerb um Investoren erfolgreich zu positionieren, sei schnelles und effizientes Handeln erforderlich. „Weder mittelständische Unternehmen noch Konzerne sind gewillt, sich durch ein dichtes Kompetenzdickicht zu schlagen, wenn sie ihre Zentrale nach Hamburg verlegen wollen. Es muss klar sein, wen man anrufen muss, um mit Hamburg zu sprechen“, sagte Leutke in Analogie zu dem berühmten Kissinger-Ausspruch. Ebenso habe sich erwiesen, dass Cluster besser von einer als von mehren Behörden gesteuert würden.

 

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Referentin für Wirtschaftspolitik und Organisation
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