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Verkehrsforum des Wirtschaftsrates der CDU e.V. mit Bundesminister Dr. Peter Ramsauer

„Mehr Straße für den Euro – Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung Bundesfernstraße“

Donnerstag, 20. Mai 2010, 18.00 bis ca. 21.30 Uhr Mercedes-Welt am Salzufer, Salzufer 1, 10587 Berlin
IMPULSREFERAT
Mathias Krage Präsident des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV)
Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung Bundesfernstraße – transparent, nachhaltig, effizient
Sehr geehrter Herr Professor Dr. Lauk, sehr geehrter Herr Müller, sehr geehrter Herr Steiger, sehr geehrter Herr Bundesminister Dr. Ramsauer, sehr geehrte Bundestagsabgeordneten,
sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegen und Kolleginnen,



vielen Dank für Ihre Einladung, zu dem spannenden Thema „Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung Bundesfernstraße“ ein paar Impulse geben zu dürfen. Ich freue mich, dass hier explizit der Blickwinkel eines Speditionsunternehmers und Repräsentanten der deutschen Speditions- und Logistikbranche erwünscht ist. Denn diese Branche hängt unmittelbar von der Qualität der Verkehrsinfrastruktur – entsprechend des Modal Split - insbesondere vom Zustand der Straßeninfrastruktur ab.
40 Prozent der Bundesstraßen und 20 Prozent der Bundesautobahnen sind entsprechend des Verkehrsinvestitionsberichts 2009 im „schlechten“ oder „sehr schlechten“ Zustand. Die meisten Brücken und Bundesautobahnen sind zwischen 30 und 50 Jahren alt. 47 Prozent der Brückenflächen werden vom Bund als „noch ausreichend“ oder schlechter eingestuft. 2001, wie Pro Mobilität analysiert hat, waren es noch 36 Prozent. Das sind Zahlen und
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Zustandsbeschreibungen, die das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtwesen publiziert. Es ist kein Geheimnis mehr, dass wir in einem gewaltigen Sanierungsstau stecken. Zunehmend muss der Mangel verwaltet werden und selbst hierfür werden die Mittel in den kommenden Jahren kaum ausreichen. Für 2011 sind fünf Milliarden Euro für den Bereich Fernstraßen als Budget vorgesehen. Aber es ist jetzt schon unter allen Fachleuten unbestritten, dass hierfür ein Investitionsbedarf von mindestens sieben Milliarden Euro besteht.