14. August 2013
Wirtschaftsrat warnt vor Auswirkungen des Schleusenwärter-Streiks auf Unternehmen
Sollte der Streik der Schleusenwärter weitergeführt werden, so werde dies Auswirkungen auf die Wirtschaft haben. Man könne nicht ausschließen, dass Betriebe ihre Produktion drosseln oder gar einstellen müssten, befürchtete Frank M. Schmid, Vorsitzender der Landesfachkommission Verkehr des Wirtschaftsrates Nordrhein-Westfalen, und warnte vor den Folgen für unbeteiligte Dritte.

„Es geht nicht nur um Umsatzeinbußen bei den Binnenschiffern – von denen viele existentiell gefährdet sind – oder bei den Hafenbetreibern. Insbesondere die Unternehmen, die den Kanal als Transportweg nutzen, stehen vor Problemen. So werden wichtige Vorprodukte oder Rohstoffe nicht mehr ausreichend angeliefert und Fertigprodukte nicht mehr abtransportiert. Eine Verlagerung dieser Massengüter auf die Straße würde das ohnehin schon chronisch verstopfte Fernstraßennetz in Nordrhein-Westfalen überlasten und zu einem Verkehrschaos mit einem enormen volkswirtschaftlichen Schaden führen,“ erklärte Schmid.

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