26. März 2021
Wirtschaftsrat Berlin-Brandenburg gegen Pflicht zum Homeoffice
Dr. Nikolaus Breuel: "Die Forderungen von Berlins Regierenden Bürgermeister Müller nach schärferen Regeln für Arbeitgeber und Wirtschaft bringen keinen Mehrwert, freiwillige Vereinbarungen haben sich bewährt"

Berlin, 26. März 2021. Der Wirtschaftsrat Berlin-Brandenburg wendet sich gegen den Vorstoß von Berlins Regierenden Bürgermeister Müller für ein staatlich verordnetes Homeoffice. „Noch mehr staatliche Regulierungen für Arbeitnehmer und Wirtschaft bringen keinen Mehrwert, denn auch in der Corona-Krise haben sich freiwillige Vereinbarungen zwischen Betrieben und Beschäftigten bewährt“, erklärt der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates Berlin-Brandenburg, Dr. Nikolaus Breuel. „Die meisten Unternehmen in Berlin bieten ohnehin bereits umfangreiche Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten an.“

 

Insoweit der Senat zusätzliche Vorschriften für Unternehmen plant, müssen diese auf Evidenz basieren. Dies bedeutet, dass eine Umsetzung der Maßnahmen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zu einer substanziellen Verringerung der Infektionen führt.

 

Aus Sicht des Wirtschaftsrates Berlin-Brandenburg sind weitere Regelungen gerade mit Blick auf die schwierige wirtschaftliche Lage der Betriebe, wenn möglich zu vermeiden. Die regulatorischen Belastungen für Unternehmen sind bereits immens hoch. „Wir brauchen jetzt endlich spürbare Entlastungen für Bürger und Unternehmen, um die Wettbewerbsfähigkeit in der Region und nach der Krise zu sichern.“